Sonntag, 26. Mai 2013

Kelowna, alles ist neu 18.5. - 27.5.2013

27.5.2013

Die erste Woche hätten wir also geschafft! Und soweit wir das bis jetzt beurteilen können, haben wir Glück mit unserer Gastfamilie. Sie bemühen sich sehr, damit wir uns in ihrem Haus wohl fühlen. Auch für unser leibliches Wohl ist bestens gesorgt. Unsere Gastmutter kocht gut.
Joanne, unser Gastmami ist eine kleine, zierliche, quirlige und liebenswerte Person. Mit grösstem Vergnügen hilft sie uns beim Englisch lernen. Na ja, sie ist ja schliesslich eine pensionierte Grammatiklehrerin. Tönt ,jetzt etwas nach Drill und anstrengend, ist es aber nicht. Im Gegenteil wir sind dankbar, dass sie uns unterstützt und uns ihre Hilfe anbietet. Keith, ihr Ehemann pensionierter Lehrer für Ingenieure, eher der ruhige, gemütliche und humorvolle Typ versteht es gut, uns an Gesprächen so gut wie möglich teilzuhaben.
Ja, und da ist ja noch die liebe Schule. Wenn wir gewusst hätten...... !! Wir wurden voll ins kalte Wasser geschossen. Wie erwartet wurden wir nach dem Einstufungstest im untersten Level eingeteilt.
Wenigstens durften wir in derselben Klasse bleiben. Gottseidank gesellte sich noch ein weiterer Schweizer zu uns in dieselbe Klasse, sonst wären wir zwei mit zehn Japanern die einzigen Exoten!!! Unser Lehrer ist ein Neuseeländer, ein Crazy-Typ, manchmal etwas laut, aber sonst ganz o.k. Schön sanft, nicht zu schnell mit einfachen Sätzen, sollte uns nun das Englisch beigebracht werden, so unsere Vorstellung. Weit gefehlt! Wir begannen gleich mit der Gründung einer fiktiven Firma, mit Warum´s? Wieso´s? Wenn´s und wann´s? Mit Werbung, Slogans und Logos und, und, und... Zu unserem eh schon mickrigen Wortschatz mussten wir uns also noch mit weiteren schwierigen Wörtern auseinandersetzen. Die erste Woche war happig, aber wir haben sie gemeistert. Wie heisst es so schön. Aller Anfang ist schwer.
Endlich Wochenende! Nachdem wir uns vom ersten Schulstress erholt hatten, putzten wir unseren Keller, das Badzimmer und wuschen unsere Kleider. Dann gingen wir auf Sigthseeing-Tour. Zu Fuss kommt man zwar nicht so vorwärts, dafür sieht man viele schöne und weniger sehenswerte Häuser, und kann dabei den Baustil der Kanadier studieren. Ein richtiges Stadtzenter mit Hochhäusern gibt es in Kelowna nicht. Es gibt aber verschiedene Shoppingzentern und die sind meist riesig.
Sonntags marschierten wir erneut los. Diesmal führte unser Weg zuerst dem See entlang. Dabei konnten wir die Häuser der "Besserverdienern" bewundern. Plötzlich befanden wir uns am Mission Creek. Lange Zeit wanderten wir dem Fluss entlang und genossen es nur dem Rauschen des Wasser zuzuhören. Langsam aber sicher mussten wir uns auf den Rückweg machen. Nur gut, dass wir eine Karte mit dabei hatten, so fanden wir nach vierstündigem Marsch mühelos unser Homestay wieder, wo wir von unserer Familie mit einem feinen Essen belohnt wurden.
Und schon ist wieder Montag!

Kommentare:


  1. Tolle Ironie: reist um die halbe Welt, um sich eine Auszeit zu nehmen, und muss stattdessen gleich wieder eine Firma gründen!!!... Grins...

    Viel Erfolg mit eurer neuen "Firma"!!!

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  2. Es freut mich, dass es euch gut geht. Weiterhin toi toi toi..... viele Grüsse Manuela

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  3. Doris und Herbie28. Mai 2013 um 22:59

    Hallo zusammen,
    Das tönt ja alles super. Es freut uns, dass Ihr es mit der Familie gut getroffen habt.
    Die Schule ist sicher anspruchsvoll, doch genau so muss es sein!
    Viel Erfolg auch in der zweiten Woche!

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  4. Mir si froh, dass dir guet acho sit u dass dirs so guet preicht heit mit dr Gaschtfamilie. Das cha ja nume guet cho mit so viu Lehrer...
    Es Grüessli us em verrägnete Messe
    Hans u Elisabeth

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  5. Mit Spannung verfolge ich eure Blogeinträge und wäre auch gerne dort. Für kurze Zeit lebte ich mal ganz in der Nähe, in Vernon. Habt ihr im Okanaga-Lake den Ogopogo scho gesehen? Ich leider nie, vielleicht habt ihr mehr Glück!
    Ich wünsche euch von Herzen good learn english, eine wundervolle Zeit und geniesst das fantastische Kanada.
    Liebe Grüsse aus Zürich
    deine Cousine Doris

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  6. Esther und Leo4. Juni 2013 um 20:31

    Hello together
    Immer fleissig üben. Sollte auch noch Englisch Hausaufgaben machen.
    Letzte Woche, während meiner Arbeit kam Anita Rohner auf einen Schwatz vorbei. Sie hatte das Foto von Leo und mir auf dem Blogg gesehen. Wusste nicht, dass sie deine Cousine ist.
    Die Welt ist doch klein.

    Grüsst die Bären von mir.

    Liebs Grüessli Esthi und Leo

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