Montag, 5. August 2013

Ausflüge 17.7. - 5.8.2013



Dieses Mal beginnen wir unser Post mit einem "Dankeschön!"
Wir danken allen herzlich die an unserem Leben teilnehmen und interessierte Blog-Leser sind, allen die fleissig die Kommentarspalte füllen und allen die uns mit Mails erfreuen. Wir hoffen auf Euer Verständnis, wenn wir nicht allen persönlich antworten. Deshalb nochmals vielen Dank!
Herzlichen Dank auch allen, die Reni zum Geburtstag gratulierten.


Steam Clock
Vancouver

Eingang China Town







 













12./13. Juli 2013 
Dieses Wochenende widmeten wir zum wiederholten Male der Suche nach einem Gefährt das uns während unserer Travelingzeit ein hoffentlich zuverlässiger Begleiter sein wird. Mit der Hoffnung endlich den geeigneten Truck-camper gefunden zu haben und nach längerem Hin-und Her, leider stand das gewünschte Objekt nicht gleich neben der Haustüre, nahmen wir den langen Weg nach Vancouver in Kauf. Samstag Morgen fuhren wir also mit dem gemieteten Auto los und nach rund 3,5 Stunden erreichten wir Maple Ridge einem Vorort von Vancouver. Unser Treffen mit dem Besitzer war zwar erst am Sonntag geplant. Aber es konnte sicher nicht schaden dachten wir, die Adresse bereits am Vortag ausfindig zu machen. Wie recht wir hatten erwies sich als wir nach mehrmaligem Verfahren und Durchfragen (wie gut haben wir nun etwas Englischkenntnisse) nach laaanger Zeit endlich die Adresse fanden. Um es gleich vorweg zu nehmen. Unser Ausflug diesbezüglich hat sich nicht gelohnt. Die Bilder und die Beschreibung im Internet versprachen wesentlich mehr als das was wir vorfanden. Der Camper war alt und schmudelig. Die Besitzer trugen nicht Sorge und vernachlässigten das Instandhalten. Also wieder nichts. Dies zu unserer Truckcampergeschichte!
In Burnaby einem Stadtviertel Vancouvers fanden wir ebenfalls nach langer Suche eine Bleibe für die Nacht. Doch vorerst wollten wir natürlich noch in die City. Viel Zeit blieb uns infolge unserer Verfahrerei und Sucherei nicht mehr. Immerhin für ein Nachtessen und die Besichtigung der Steam Clock, die weltweit einzig dampfbetriebene Uhr, reichte es alleweil. Gottseidank waren wir vor 10 Jahren bereits in Vancouver und konnten schon damals die wunderschöne Stadt bewundern. Ja, und vielleicht ergibt sich noch eine weitere Gelegenheit. Wir sind ja noch ein Weilchen hier.
Auch wenn dieses Wochenende nicht das versprach was wir erhofften, genossen wir natürlich unseren Ausflug, erlebten wir so doch einmal ein Kelownafreies Weekend. Noch so nebenbei, wir fuhren in diesen zwei Tagen ca 1000 km. Aber was ist das schon in Canada!


Region Kamloops

Unterwegs nach Lac Le Jeune




Es ist Freitag, den 19. Juli! Auf dieses Wochenende freuten wir uns schon lange. Wird es wohl klappen? Ja es klappte!
Wir mieteten ein Auto und schwänzten sogar am Freitag Nachmittag die Schule. Wohlgemerkt dies zum ersten Mal! Wir packten also unsere sieben Sachen und fuhren los. Auf dem Highway verliessen wir die Stadt Richtung Vernon und Kamloops. Unserer Ziel jedoch war Lac Le Jeune ca 35 Km südlich von Kampoops. Dort erwartete uns nebst einem wunderschöner Naturpark, einem ebenso wunderschönen blauen See und halb verhungert (wir haben uns wieder mal verfahren und waren spät dran) Familie Thesi und Ritsch Enzler aus Messen mit ihren drei Sprösslingen. Die Fünf verbringen ihre Sommerferien in Kanada.
Die Wiedersehensfreude beiderseits war riesig und das kühlgestellte Bier wartete schon lange auf Durstige!! Dem Grillabend stand nichts mehr im Wege. Auch das Wetter stimmte perfekt. Wolkenlos und angenehm warm. Später ein sternenklarer Himmel. Wir hatten sogar das Glück und sahen eine Sternschnuppe somit durften wir uns sogar noch etwas wünschen. 
Nach gemütlichen Plauderstunden und vielleicht einem Gläschen Wein zuviel suchten wir im Camper von Ritsch und Thesi unsere Schlafplätze auf. Damit auch wir im Camper Platz fanden rutschten alle ein bisschen näher zusammen. Vielen dank nochmals für Eure Gastfreundschaft.
Am nächsten Morgen, nachdem auch die letzte Schlafmütze aus dem Bett gekrochen war, frühstückten wir draussen wiederum bei wunderschönem Wetter und umgeben von Bäumen und Sträuchern. Der Campingplatz ist übrigens ein Naturcampingplatz. Das heisst wir hatten weder Strom noch Wasser. Auch Duschen gab es keine. Wir mussten also mit unseren Ressourcen sparsam umgehen.
Mit den Kindern gingen wir dann zu See. Dort vergnügten wir uns mit Baden, Spielen, Essen und Quatschen. Viel zu schnell verging dieser Tag und schon wieder durften sich Ritsch und Chrigu als Grillmeister beweisen. (Beinahe wurden die Pouletstücke Opfer der Flammen)!!
Nachdem die Kinder schliefen, machten wir Erwachsene wie könnte es bei Schweizern anders sein, ans Jassen. Enzler gegen Bloch! Sogar die Stirnlampen kamen zu Ihrem Einsatz. Wer schliesslich Jassmeister wurde bleibt unser Geheimnis. Soviel sei verraten, das Resultat fiel ziemlich eindeutig aus!
Noch einmal durften wir bei Enzlers Gastrecht geniessen. nach einem herrschaftlichen Morgenessen mussten wir uns leider verabschieden, doch nicht bevor wir uns nochmals im See erfrischten und einen weiteren Jass geklopft hatten. Ob sich da wohl jemand revanchieren wollte?
Vielen, vielen Dank nochmals an Familie Enzler. Es war toll und das Wochenende bleibt unvergessen! 


Familie Enzler

Ritsch beim Holzen

Da hat jemand Hunger

Beim Nachtessen

Beim Jassen
Lac Le Jeune

Naturpark

Lac Le Jeune

Am Morgen
















Revanche??
Zu Gast bei Enzlers
Eine weitere Woche ist vorbei. Es ist der 28. Juli, wir wurden wieder mal fündig und hatten wieder einen Truck in Aussicht den wir zu kaufen gedachten. Aber es bleibt dabei, betreffend Autosuche werden wir vom Pech verflogt. Um auf Nummersicher zu gehen liessen wir den Truck durch einen Garagisten überprüfen. Wie gut wir damit lagen beweisen die enormen Mängel die das Gefährt aufwies. So nach dem Motto aussen fix und innen nix. Eben wieder nix.
Zum anderen Thema das uns seit Wochen begleitet. Die Schule. Wir haben nun noch fünf Wochen vor uns und glaubt uns wir sind nicht unglücklich wenn wir es endlich hinter uns haben! Wir haben viel gelernt, doch Sprachen werden wohl nie unser Ding sein!
Den 1. August verbrachten und feierten wir zusammen mit fünf anderen Schweizer-Mitschülern. Zusammen gingen wir Essen und beschlossen, an diesem Abend kein Englisch zu sprechen. Gewöhnlich tauschen wir (meistens) uns untereinander auch in Englisch aus. Wir verbrachten einen lustigen und gemütlichen Abend. Für die Jungen endete er erst in den Morgenstunden, doch alle erschienen pünklich wenn auch etwas schläfrig und durchhängend in der Schule. Dieses Wochenende haben sie ja genügend Zeit sich wieder zu erholen, denn wir haben am Montag 5. August schon wieder schulfrei. Hurrahh! Hier in British Columbia ist B.C. Day.
Sonntag 4. August

Zusammen mit einem italienischen Ehepaar, die mit uns in dieselbe Schule kommen, besuchten wir per Bicicletta eine Schweizer Winery. Sie gehört zu den eher kleineren Winerys, doch auch dort konnte man genügend von den edlen Tropfen testen. Doch aufgepasst, denn schliesslich mussten wir wieder zurückpedalen. Wir testeten einen Chasselas, auch in der Schweiz eine altbekannte Traubensorte. Trotz der zusätzlichen Last in Chrigus Rucksack kauften wir eine Flasche, die wir später mit unseren Gasteltern teilten.

Okanagan Lake


Velotour

Winery St.Hubertus


Winery

Reben

Reben mit Aussicht auf den Okanagan Lake

Im Hintergrund Brandspuren von 2003

Stand zu nahe am Feuer 2003

Katia und Enrico from Italy















Montag 5. August B.C. Day
Heute wollten wir uns einmal im Kajakfahren versuchen. Das gehört doch einfach zu Kanada. 
Wir mieteten einen  Zweisitzer. Schwimmwesten sind montiert, ins Kajak schafften wir es auch ohne gleich zu kippen, und los gehts, jetzt nur noch rudern. Doch das Boot folgte unseren Anweisungen nicht sofort. Anstelle geradeaus zu gleiten, driftete das dumme Ding entweder nach links oder aber nach rechts ab. Irgendwie machten wir etwas falsch. Ob es wohl an dem nicht harmonisierenden Paar lag, das tatkräftig die Paddel schwang? Oder lag es daran, dass Reni schon nach kurzer Zeit schwere Arme bekam? Wenigstens schafften wir es, nicht zu kentern! Und unseren Spass hatten wir auf jeden Fall!

Nun aber freuen wir uns schon auf das nächste Wochenende. Dann werden wir wieder von Schweizerfreunden besucht!

Mittwoch, 17. Juli 2013

Happy Canada Day 24.6. - 16.7.2013


16. Juli 2013
Gyro Beach Park

Den Ogopogo haben wir leider oder Gottseidank immer noch nicht gefunden. Mittlerweilen sind die Temperaturen hier in Kelowna auf über 30 Grad gestiegen. Es wäre also langsam an der Zeit sich im kühlendes See zu erfrischen. Viele Leute tun dies, doch Blochs sind da eher wasserscheu. Nachdem wir nur knapp den Zehentest bestanden ist klar, dass wir noch auf wärmere Wässerchen warten. Aber es kommt.....


Gyro Beach Park

Montag, 1. Juli, an Canada`s Geburtstag wurde in Kelowna 36,6 Grad gemessen. Dies ist die höchste Temperatur, die im Monat Juli je gemessen wurde. Die höchste je gemessene Temperatur der Stadt beträgt 39.1 Grad. Obwohl wir die Wärme sehr geniessen, war das dann doch des Guten zuviel. Es war einfach nur heiss, heiss, heiss.
1. Juli ist in Canada Nationalfeiertag, die Kanadier sind uns also genau einen Monat voraus. Wir durften also bereits vor Euch 1. Augustluft schnuppern, ein Feuerwerk geniessen und einen schulfreien Tag oder Feiertag einziehen. Ja, da war so einiges los. Morgens um 10:00 begannen die Festaktivitäten. An vielen Marktständen wurden Waren angeboten wie Schmuck, Kleider und sonstiger Krimskrams.
Eine riesige Wiese verwandeltete sich in eine Spielgelände für Kinder. Die Kinder konnten auswählen zwischen Gumpischloss und Geschicklichkeitsspielen, zwischen Rutschen und Wasserspielen und noch vielem mehr. An mehreren Standorten gaben Musikbands in verschiedenen Stilrichtungen ihre Konzerte. Vom Country-Sänger bis zu den Teenie-Hardrockern war wohl für jeden etwas dabei. Auf keinen Fall fehlen durften natürlich die Essstände. Die Auswahl war riesig und uns für etwas zu entscheiden fiel uns nicht leicht. Schliesslich entschieden wir uns für den Stand mit der kürzesten Schlange. Vielleicht eine schlechte Idee. Wenig Leute, schlechter Food. Nein, die Dumplings, eine asiatische Köstlichkeit schmeckten ausgezeichnet und die Apple-Tarte mit Vanilleeis sogar hervorragend. An diesem heissen Tag war vor allem Wasser oder sonst was Erfrischendes gefragt. Alkohol wurde jedoch nicht verkauft. In Canada ist es verboten ausserhalb Pup`s oder Restaurants Alkohol zu konsumieren. 
In der Eishalle kam es dann zum offiziellen Teil. Auf einmal standen wir neben ihr, keine zwei Meter von uns entfernt, der First Lady von British Columbia. Doch zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, wer sie war. Erst als wir drei oder vier Bodyguards sahen und sich die Leute um uns ganz eigenartig benahmen bemerkten wir, diese Dame muss was Besonderes sein. Schliesslich begann der Festakt mit den üblichen Reden und der Kanadischen Nationalhymne, und wir sangen selbstverständlich tatkräftig mit, (schliesslich übten wir sie in der Schule!!! :-)


Kelowna Schotten


Festhalle im Eishockeydom




Ja, wie ihr seht war da ganz schön was los. Und die Canadier selbst machen daraus ein riesiges Volksfest. Jede und jeder ist an diesem Tag unterwegs. Viele kleiden sich in rot/weiss, schwenken Fahnen, sind lustig 


und haben Spass. Im Gegensatz zu uns Schweizern werden aber keine Feuerwerkskörper verkauft und angezündet. Natürlich gibt es auch kein 1. August-Feuer. 








 
Ein Feuerwerk auf dem See darf aber auch in Canada nicht fehlen. Tausende strömten Richtung See um den besten Platz zu ergattern und  um das ca. halbstündige Spektakel zu bewundern. Dazu eine kleine Auswahl. Sieht doch überall gleich aus.

 












 








Kleine Wunder geschehen! Folgendes erlebten wir vor ein paar Tagen.
Es war Mittagszeit, in Canada Lunchtime und wir sassen mit einigen unseren Mitstudenten draussen und knabberten an unseren mehr oder weniger genussvollen Sandwiches, als wir folgendes Phänomen am Himmel beobachten konnten. Der Himmel war wolkig und etwas dunstig. Um die Sonne bildete sich ein Kreis. Da die Sonne zu stark blendete war nicht eindeutig ersichtlich ob es sich um einen Kreisregenbogen handelte. Für uns alle wars eine noch niegesehene Erscheinung. Einige waren sich einig dies müsse Vorboten des Weltuntergangs sein! Oder war es das Auge aus "der Herr der Ringe?" Urteilt selbst. Wir hatten zum Glück den Fotoapparat dabei. Vielleicht weiss jemand mehr dazu.


Naturspektakel

Es ist Samstag, 6.Juli. 
Wir schafften es endlich den Hausberg Kelowna`s zu besteigen. Den Knox Mountain.
Da wir immer noch nicht motorisiert sind, begaben wir uns mit den Drahtesel auf den Weg und kraxelten das erste Stück des Berges per Bike hoch. Anschliessend leisteten wir bei heissen Temperaturen Fussarbeit. Obwohl der Aufstieg nicht länger als eine halbe Stunde dauerte, schnaufte vor allem Reni wie eine alte Dampfloki. Was beweist, Sport steht im Moment nicht zuoberst auf der Prioritätenliste. . Ja vom "nur in der Schule sitzen" wird man halt nicht fit.
Auf dem Gipfel erwartete uns auch kein kühlendes Bier, kein Restaurant wo man sich zur Belohnung ein Stück Kuchen oder einen Coupe gönnen könnte. Dafür hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf Kelowna und der war ohne Kalorien.

Aufstieg

 
Gipfel Knox Mountain

Kelowna mit Lake

Kelowna

erschöpft

Lake Okanagan

Kelowna

Kelowna


Sommerzeit gleich Partytime!
Während den Monaten Juli und August herrscht hier in Kelowna ein reges Treiben aus vielen verschiedenen Menschen und Kulturen. Die Kanadier haben Ferien und es sind viele Touristen hier. Abends spielen in den Parks Live Bands auf. Die Leute lauschen der Musik, haben Fun und sind glücklich und einige schwingen sogar ihr Tanzbein.

Montag, 24. Juni 2013

Ogopogo 9.6. - 23.6.2013

23. Juni 2013

Hej guys! Da sind wir wieder.
Sicher habt ihr schon vom "Loch Ness" gehört. Auch in den tiefen des Okanagansees wird so ein Seeungeheuer vermutet, nämlich der OGOPOGO, ähnlich wie das Ungeheuer des Loch Ness. Wer das Okanagan-Monster lebend fängt, kassiert $ 1 Million, ein Foto bringt auch schon mehrere tausend Dollar. Nichts wie ran, dachten sich Blochs, so ein paar Tausender könnte man gut gebrauchen. Und damit das Ganze auch echt aussieht wirft sich Reni um den Hals der widerlichen Seeschlange. Die Idee des schnellen Geldgewinns zerrann wie der Sand zwischen unseren Fingern..........Das Foto der Ogopogo-Skulptur im City Park wurde leider nicht anerkannt!!!!! Und das richtige Monster wird wohl für alle Zeiten im See verschollen bleiben.

Reni mit dem Ogopogo

Themawechsel! Auch Chrigu kann sich wieder seiner geliebten Sportart widmen. Endlich hat er das richtige Sportzentrum gefunden, und er geht nun einmal in der Woche ins Squash-Training. Squash ist nicht besonders populär in Canada und er hat Glück, etwas Passendes gefunden zu haben. Es sind denn auch vorallem "ältere Männer", sprich Chrigus Alter, in den Courts anzutreffen. Das Niveau das gespielt wird entspricht dem Können und den Erwartungen Chrigus. Die Chemie stimmt also und so kann er sich beim Spiel von mir und dem Schulstress erholen.

Ja, und was tun wir sonst noch den lieben, langen Tag? Unser Leben ist nach wie vor von dem Schulalltag geprägt und wir lernen fleissig Englisch. Für ältere Köpfe nicht so einfach.Viel zu viel geht gleich wieder vergessen. Aber wir bleiben dran und hoffen mit der Zeit erfolgreich zu sein.
Wie schon gesagt für uns ist die Schule sehr anstrengend, wie anstrengend beweisen folgende Bilder.

Kricketlektion

Afternoonklasse mit Lehrerin (rechts aussen)






Für einmal durften wir mit Santi unserer Lehrerin in den City Park. Dort erwartete uns ihr Ehemann. Mit ihm erlebten die meisten von uns ihre erste Lektion in Kricket. Es ist gar nicht so  einfach zu spielen. Doch wir hatten eine Menge Spass, und wären da nicht die fiesen Gemeinheiten, die sich Lehrer immerzu aushecken, wäre der Nachmittag wohl zu gemütlich worden. Bevor wir jeweils zum nächsten Kricketschlag ausholen durften wurden nämlich unsere Englischkenntnisse getestet!!! Ha, ha, ha....

Ja, und besonders nach solch "anstrengenden" Tagen brauchen wir nach der Schule unbedingt eine Streicheleinheit. Nebst dem Starbucks haben wir nun noch ein hübsches kleines Kaffee gefunden, das den Kaffee besonders liebevoll zubereitet.

Cafe Latte
Viel Zeit verbringen wir im Moment damit, einen geeigneten Truck-Camper zu finden. Stundenlang surfen wir im Internet oder kurven mit den Velos Strasse rauf und runter und klappern sämtliche Garagen ab. Es ist nicht so einfach das passende Vehikel zu finden. Vor ein paar Tagen schien es, als hätten wir ein geeignetes Gefährt bei einem Privatverkäufer gefunden. Durch einen Garagisten liessen wir den Truck überprüfen. Als hättens wirs geahnt, grössere und kleinere Mängel, die nicht einfach zu beheben sind kamen zum Vorschein und der Garagist riet uns vom Kauf ab. Hände weg und auf zur neuen Suche, denn auch unser Wunsch die Umgebung ausserhalb Kelownas zu erkunden wird immer grösser.
Wir erleben auch äusserst Erfreuliches. So zum Beispiel Folgendes. Letzten Dienstag, genau einen Monat nachdem wir in Kanada angekommen sind, durften wir eine erste Schweizer- Nachbarin begrüssen, die mit einer Reisegruppe unterwegs war und für eine Nacht in Kelowna übernachtete.
Es freute uns sehr jemanden Vertrautes anzutreffen und wir hatten uns viel zu erzählen. Auch freuten wir uns sehr über die Schweizerschokolade, die sie uns mitbrachte. Härzleche Dank nomou, Regula!!




Samstag, 8. Juni 2013

Schule und Freizeit 28.5. - 8.6.2013

Beautiful

unser Zuhause
Unsere Gasteltern

Winery

Besuch an den Wineriedays


Weinlager

Unser Schulhaus

Hauptstrasse in der City Kelownas
IGK Mitsschüler beim Beach Volleyball
8. Juni 2013

Hi guys, so begrüsst uns unser Lehrer jeweils zum Schulbeginn! Auch wenn er uns etwas erklären will tönt es meistens und dies nicht zu leise (wahrscheinlich damit wir nicht einschlafen) hi guys..... Mittlerweilen fällt uns die Schule ein kleines bisschen leichter. Wir begreifen langsam wie dieses Schulsystem tickt. Seit letzten Montag werden wir zwei in verschiedenen Klassen unterrichtet. Chrigu darf nun zu einer hübschen jungen Lehrerin, während ich weiterhin von meinem "Alten" (33) Lehrer mit hi guys, go, go, go, gedrillt werde. Nein, er ist nicht so schlimm wies tönt. Er ist ganz o.k. Nachmittags sind wir wieder im selben Klassenzimmer und dürfen meist nebeneinander sitzten. Eine ebenfalls junge, sehr hübsche und nette Lehrerin bringt uns die korrekte Aussprache bei und wir üben vorallem das Sprechen. Morgens büffeln wir eher Grammatik. Dazu wird in jeder Woche ein bestimmtes Thema durchgenommen. Diese Woche sind es Fortbewegungsmittel.
Nach der Schule die übrigens von 9:00 bis 12:00 und von 12:45 bis 15:00 dauert, holen wir uns meist einen Cafe im Starbucks schlendern zum See und machen unsere Hausaufgaben. Ja, die gibt es (leider) auch!! Auch müssen unsere schnellgekritzelten, meist unleserlichen Notizen ins Reine geschrieben werden. Und damit ihr nicht denkt, wir geniessen hier nur ein Schoggileben, jeden Montag dürfen wir zu einem Test antraben, der dann je nachdem ausfällt!! Ja, das so zum Thema Schule.
Selbstverständlich gibt es auch bei Blochs noch so etwas wie Freizeit. So sind wir z.B. letztes Wochenende an die Winerydays. Kelowna und überhaupt das Okanaganvalley ist ja bekannt als grosses Weinanbaugebiet. Es herrscht ein optimales Klima. Man findet hier viele grosse und kleinere Winerys. Unsere Gasteltern nahmen uns mit und wir besuchten zwei Winerys. Bei der einen nahmen wir an einer Informationstour teil, an der wir immerhin das Wichtigste verstanden, nämlich das Degustieren!
Liebe Line Dancer! Ich bleibe in Uebung!! Wir haben einen coolen Westernsalon gefunden, indem jeden Donnerstag abend getanzt wird. Bei den meisten Tänzen kann ich zwar nicht (noch nicht) mitmachen. Doch eine Instruktorin zeigt jedesmal einen neuen Tanz. So werde ich schon  noch zu meinen Einsätzen kommen.
Ja, und dann passierten diese Woche noch Folgendes. Entscheidet selbst ob Schmunzeln oder Bedauern angebracht sei.
Unser Homestayvater organisierte uns Fahrräder. Soweit so gut. Wir freuten uns auf die erste Radtour. Doch dann geschah etwas Unerwartetes: Eine kleine Bodenwelle brach Chrigus Sattel das Genick. Der Sattel flog und Chrigu konnte nur mit Mühe einen Sturz vermeiden. Die Rückfahrt war wenig angenehm und etwas mühsam.
Chrigu mutierte diese Woche eh zum Pechvogel. So geschehen, diese Woche auf dem Schulweg. Was geben Eltern ihren Kindern mit auf den Schulweg? "Pass uf , u lueg wott loufsch!" Klein Chrigu vergass wohl diese gutgemeinten Worte und starrte so gebannt auf die andere Strassenseite, dass er mit voller Wucht in eine Strassenampe knallte. Mein Versuch ihn zu warnen kam zu spät. Der Arme hatten den ganzen Tag einen Brummschädel und dazu eine dicke Beule. Und was ist mit der Strassenlampe?.................Die steht noch.

Knox Mountain
Dito bei Tag

Panoramabild vom Beach

Chrigu live


Segel

Grizzly Wahrzeichen von Kelowna

Die Badenden
Jachthafen

Brücke nach West Kelowna
Lake Okanagan
Wasserpark mit Ferienwohnungen
Schüler

Naturpark

Naturpark

Beach

Froschperspektive