Samstag, 8. Juni 2013

Schule und Freizeit 28.5. - 8.6.2013

Beautiful

unser Zuhause
Unsere Gasteltern

Winery

Besuch an den Wineriedays


Weinlager

Unser Schulhaus

Hauptstrasse in der City Kelownas
IGK Mitsschüler beim Beach Volleyball
8. Juni 2013

Hi guys, so begrüsst uns unser Lehrer jeweils zum Schulbeginn! Auch wenn er uns etwas erklären will tönt es meistens und dies nicht zu leise (wahrscheinlich damit wir nicht einschlafen) hi guys..... Mittlerweilen fällt uns die Schule ein kleines bisschen leichter. Wir begreifen langsam wie dieses Schulsystem tickt. Seit letzten Montag werden wir zwei in verschiedenen Klassen unterrichtet. Chrigu darf nun zu einer hübschen jungen Lehrerin, während ich weiterhin von meinem "Alten" (33) Lehrer mit hi guys, go, go, go, gedrillt werde. Nein, er ist nicht so schlimm wies tönt. Er ist ganz o.k. Nachmittags sind wir wieder im selben Klassenzimmer und dürfen meist nebeneinander sitzten. Eine ebenfalls junge, sehr hübsche und nette Lehrerin bringt uns die korrekte Aussprache bei und wir üben vorallem das Sprechen. Morgens büffeln wir eher Grammatik. Dazu wird in jeder Woche ein bestimmtes Thema durchgenommen. Diese Woche sind es Fortbewegungsmittel.
Nach der Schule die übrigens von 9:00 bis 12:00 und von 12:45 bis 15:00 dauert, holen wir uns meist einen Cafe im Starbucks schlendern zum See und machen unsere Hausaufgaben. Ja, die gibt es (leider) auch!! Auch müssen unsere schnellgekritzelten, meist unleserlichen Notizen ins Reine geschrieben werden. Und damit ihr nicht denkt, wir geniessen hier nur ein Schoggileben, jeden Montag dürfen wir zu einem Test antraben, der dann je nachdem ausfällt!! Ja, das so zum Thema Schule.
Selbstverständlich gibt es auch bei Blochs noch so etwas wie Freizeit. So sind wir z.B. letztes Wochenende an die Winerydays. Kelowna und überhaupt das Okanaganvalley ist ja bekannt als grosses Weinanbaugebiet. Es herrscht ein optimales Klima. Man findet hier viele grosse und kleinere Winerys. Unsere Gasteltern nahmen uns mit und wir besuchten zwei Winerys. Bei der einen nahmen wir an einer Informationstour teil, an der wir immerhin das Wichtigste verstanden, nämlich das Degustieren!
Liebe Line Dancer! Ich bleibe in Uebung!! Wir haben einen coolen Westernsalon gefunden, indem jeden Donnerstag abend getanzt wird. Bei den meisten Tänzen kann ich zwar nicht (noch nicht) mitmachen. Doch eine Instruktorin zeigt jedesmal einen neuen Tanz. So werde ich schon  noch zu meinen Einsätzen kommen.
Ja, und dann passierten diese Woche noch Folgendes. Entscheidet selbst ob Schmunzeln oder Bedauern angebracht sei.
Unser Homestayvater organisierte uns Fahrräder. Soweit so gut. Wir freuten uns auf die erste Radtour. Doch dann geschah etwas Unerwartetes: Eine kleine Bodenwelle brach Chrigus Sattel das Genick. Der Sattel flog und Chrigu konnte nur mit Mühe einen Sturz vermeiden. Die Rückfahrt war wenig angenehm und etwas mühsam.
Chrigu mutierte diese Woche eh zum Pechvogel. So geschehen, diese Woche auf dem Schulweg. Was geben Eltern ihren Kindern mit auf den Schulweg? "Pass uf , u lueg wott loufsch!" Klein Chrigu vergass wohl diese gutgemeinten Worte und starrte so gebannt auf die andere Strassenseite, dass er mit voller Wucht in eine Strassenampe knallte. Mein Versuch ihn zu warnen kam zu spät. Der Arme hatten den ganzen Tag einen Brummschädel und dazu eine dicke Beule. Und was ist mit der Strassenlampe?.................Die steht noch.

Knox Mountain
Dito bei Tag

Panoramabild vom Beach

Chrigu live


Segel

Grizzly Wahrzeichen von Kelowna

Die Badenden
Jachthafen

Brücke nach West Kelowna
Lake Okanagan
Wasserpark mit Ferienwohnungen
Schüler

Naturpark

Naturpark

Beach

Froschperspektive

Sonntag, 26. Mai 2013

Kelowna, alles ist neu 18.5. - 27.5.2013

27.5.2013

Die erste Woche hätten wir also geschafft! Und soweit wir das bis jetzt beurteilen können, haben wir Glück mit unserer Gastfamilie. Sie bemühen sich sehr, damit wir uns in ihrem Haus wohl fühlen. Auch für unser leibliches Wohl ist bestens gesorgt. Unsere Gastmutter kocht gut.
Joanne, unser Gastmami ist eine kleine, zierliche, quirlige und liebenswerte Person. Mit grösstem Vergnügen hilft sie uns beim Englisch lernen. Na ja, sie ist ja schliesslich eine pensionierte Grammatiklehrerin. Tönt ,jetzt etwas nach Drill und anstrengend, ist es aber nicht. Im Gegenteil wir sind dankbar, dass sie uns unterstützt und uns ihre Hilfe anbietet. Keith, ihr Ehemann pensionierter Lehrer für Ingenieure, eher der ruhige, gemütliche und humorvolle Typ versteht es gut, uns an Gesprächen so gut wie möglich teilzuhaben.
Ja, und da ist ja noch die liebe Schule. Wenn wir gewusst hätten...... !! Wir wurden voll ins kalte Wasser geschossen. Wie erwartet wurden wir nach dem Einstufungstest im untersten Level eingeteilt.
Wenigstens durften wir in derselben Klasse bleiben. Gottseidank gesellte sich noch ein weiterer Schweizer zu uns in dieselbe Klasse, sonst wären wir zwei mit zehn Japanern die einzigen Exoten!!! Unser Lehrer ist ein Neuseeländer, ein Crazy-Typ, manchmal etwas laut, aber sonst ganz o.k. Schön sanft, nicht zu schnell mit einfachen Sätzen, sollte uns nun das Englisch beigebracht werden, so unsere Vorstellung. Weit gefehlt! Wir begannen gleich mit der Gründung einer fiktiven Firma, mit Warum´s? Wieso´s? Wenn´s und wann´s? Mit Werbung, Slogans und Logos und, und, und... Zu unserem eh schon mickrigen Wortschatz mussten wir uns also noch mit weiteren schwierigen Wörtern auseinandersetzen. Die erste Woche war happig, aber wir haben sie gemeistert. Wie heisst es so schön. Aller Anfang ist schwer.
Endlich Wochenende! Nachdem wir uns vom ersten Schulstress erholt hatten, putzten wir unseren Keller, das Badzimmer und wuschen unsere Kleider. Dann gingen wir auf Sigthseeing-Tour. Zu Fuss kommt man zwar nicht so vorwärts, dafür sieht man viele schöne und weniger sehenswerte Häuser, und kann dabei den Baustil der Kanadier studieren. Ein richtiges Stadtzenter mit Hochhäusern gibt es in Kelowna nicht. Es gibt aber verschiedene Shoppingzentern und die sind meist riesig.
Sonntags marschierten wir erneut los. Diesmal führte unser Weg zuerst dem See entlang. Dabei konnten wir die Häuser der "Besserverdienern" bewundern. Plötzlich befanden wir uns am Mission Creek. Lange Zeit wanderten wir dem Fluss entlang und genossen es nur dem Rauschen des Wasser zuzuhören. Langsam aber sicher mussten wir uns auf den Rückweg machen. Nur gut, dass wir eine Karte mit dabei hatten, so fanden wir nach vierstündigem Marsch mühelos unser Homestay wieder, wo wir von unserer Familie mit einem feinen Essen belohnt wurden.
Und schon ist wieder Montag!

Montag, 20. Mai 2013

Abreise und Ankunft 17.5.2013

Reni´s Kleider 


Zürich Flughafen vordem Zoll

Unser Flieger nach Frankfurt

Abflug von Zürich

Ueber Grönland

Gelandet in Calgary

Anflug Kelowna mit Sicht auf den Lake Okanagan

Kelowna

Am Lake Okanagan

Joanne und Keith unsere Gasteltern

Unser Zuhause für 4 Monate

Unser Keller(Zimmer)

Joanne brauchte Blumen

Oltimeraustellung







20. Mai 2013

Nachdem wir also die Spuren unserer Festaktivitäten beseitigt hatten, widmeten wir uns wieder unseren letzten Vorbereitungen. Noch einmal putzten wir unserere Wohnung mit vollstem Elan. (Die Spinnen sollen schliesslich eine saubere Wohnung vorfinden!) Die Möbel deckten wir mit Leintücher ab, übriggebliebene Lebnsmittel fanden in unseren Familienangehörigen neue Verwerter.









Schliesslich gings an die grosse Packerei. Was nehmen wir mit? Welche Schuhe, wieviele Shirts, haben wir noch Platz für dieses oder jenes? Nach mehrmaligem wägen und aus-und umpacken schafften wir es endlich die erlaubten 23 Kilo Reisegepäck einzuhalten.
Die letzte Nacht im eigenen Bett! Wir schliefen gar nicht gut. Zuviele Gedanken kreisten in unseren Köpfen. Haben wir wirklich an alles Wichtige gedacht? Haben wir alles Notwendige eingepackt? Wie wird der Flug? Wie empfängt uns unsere Gastfamilie? Wie ist es, wieder die Schulbank zu drücken? Werden wir die englische Sprache jemals begreifen? Was für Probleme erwarten uns sonst noch? Tun wir überhaupt das richtige? Und, und, und! Die ruhelose Nacht ging schliesslich auch vorüber und unser Abreisetag stand bevor. Am 17. Mai verabschiedeten wir uns nochmals von einigen unseren Verwandten, Freunden und Bekannten und machten uns anschliessend auf den Weg nach Zürich zum Flughafen wo wir sogleich unser Gepäck eincheckten.
Mit etwas Wehmut mussten wir auch noch von unserem Auto Abschied nehmen, das mit unserem Sohn einen neuen Besitzer fand.
18. Mai 2013 Abreisetag. 
Wir übernachteten in einem Hotel in Zürich, da unser Flugzeug bereits um 8:20 abhob. Die Flugroute führte über Frankfurt, Calgary nach Kelowna. Die ganze Reise klappte bestens, na ja mit einer kleinen Ausnahme, als wir in Calgary ins Immigrationsbüro geschickt wurden, und wir nach einigen kritischen Fragen schliesslich die gewünschten Stempel im Pass bekamen und der Einreise in Canada nichts mehr im Wege stand. Endlich nach 16 Std. Reisezeit trafen wir bei unserer Gastfamilie ein. Sie nahmen uns herzlich in Empfang und zeigten uns sogleich unser Zimmer, das sich im Untergeschoss ihres Einfamilienhauses befindet. Anfangs war es saukalt. Ein Heizstrahler brachte uns dann die gewünschte Gemütlichkeit. Auch unser Wunsch nach einem eigenen Badezimmer ging in Erfüllung.
Liebe Leser, den Anfang hätten wir also geschafft! Und es scheint so, dass wir es mit unserer Gastfamilie nicht allzu schlecht getroffen hätten! Später mehr dazu!





Donnerstag, 9. Mai 2013

Abschiedsfest 4.5.2013

Gästeliste
Anita als Platzanweiserin
Gäste aus Zürich
Apero
Eintrag im Gästebuch
unsere Festwirtschaft in der Scheune von Fam. Walter
Chrigu u Reni bei der Abschiedsrede

Gespannte Zuhörer
Urchige Darbietung
Familie Bloch
Grillmeister Bruno und Urs
Dessertbuffet
da gabs sich jemand Mühe
unten ist unser temporäres zuhause oben wohnt Familie Schönbächler aus SFR1

9. Mai 2013                                                                                                                                                        

In den letzten 14 Tagen rannten wir weiterhin von Termin zu Termin. Sei es organisatorisch oder privat, jede und jeder wollte noch was von uns.
Nebenbei hatten wir noch eine ganze Menge für unser Abschiedsfest zu organisieren. Da wir für das Wohl unserer ca 150 geladenen Gäste besorgt waren, verlangte es einiges an Vorbereitung. Dank tätkräftiger Mithilfe guter Freunde gelang uns ein unvergessliches und gemütliches Fest. Auch die Kälte, die an diesem 4. Mai herrschte konnte uns beim Anblick der bruzelnden Steaks und Bratwürste nichts anhaben. Die feinen Salate, sowie die gluschtigen Brote und Züpfen sorgten für unser leibliches Wohl. Und für das Schlussbouquet verantwortlich waren schliesslich unzählige gute Feen, die ihr Können mit unwiederstehlichen Desserts zum Besten gaben.
Damit sich unsere Bäuche vom vielen Essen erholen konnten, durften wir zwischendurch diverse unterhaltsame Darbietungen geniessen. Auch wir verlasen unsere Abschiedsrede, selbstverständlich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Auch das schönste Fest das übrigens mit toller Musik umrahmt wurde, geht einmal zu Ende.Vielen Dank an Alle!